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Der Biergarten
bayerische Lebensfreude

 

A frische Hoibe und a zünftige Brotzeit an einem heißen Sommertag – für jeden Biergartenbesucher einer der höchsten Genüsse. Unsere Kastanien und Linden sind zu einer stattlichen Größe herangewachsen. Unter den ausladenden Baumkronen breitet sich der wunderbare Biergarten aus. Viele Gäste sind sich einig, dass es sich um einen der schönsten Biergärten in der gesamten Region handelt. Wer Sonne möchte, findet im hinteren Teil genügend lichte Plätze. Direkt daneben mit einer niederen Wand aus Natursteinen getrennt ein großzügiger Spielplatz, wo die nächste Generation der „Bier-Gartler“ heranwächst. Aber Vorsicht: Die kleinen Gäste bringt man oft gar nicht mehr weg von dem schönen Spielplatz.

Falls sie mit einer Busgruppen ganz in der Nähe der Autobahn A8 eine Rast einlegen möchten, bieten wir direkt an unserem Restaurant Altwirt einen großen Parkplatz. Und was gibt es schöneres, als sich unter schattigen Kastanien und Linden mit Blick auf die Berge bei kühlen Getränken und bayerischer Küche verwöhnen zu lassen.

Schattiger Biergarten - ein Traum

Übrigens: An dieser Stelle richten wir ein zünftiges Dankeschön an unseren König Max I., der am 4. Januar das Biergarten-Reskript verfasst hat. Ohne den Erlass von Max I. gäbe es heute vielleicht eine der wichtigsten bayerischen Institutionen nicht – den Biergarten. Der Ruhm dieser Einrichtung ist eng mit dem einzigartigen bayerischen Bier verbunden. Und dessen Qualität wiederum wurde erst durch das Reinheitsgebot dauerhaft gesichert. Die Regenten Wilhelm IV. und Ludwig I. erließen 1516 diese bis heute geltende Gebot in Ingolstadt. Bis heute darf Bier ausschließlich mit Wasser, Gerstenmalz und Hopfen gebraut werden. Die Hefe wurde damals noch nicht erwähnt, das sie als Gärmittel noch unbekannt war. Die Obrigkeit kümmerte sich in den folgenden Jahrhunderten nicht nur um die Qualität des Bieres, sondern auch um den Bierpreis, die Maßeinheiten und Brauzeiten. So wurde aus Brandschutzgründen beispielsweise das Brauen von Bier zwischen Georgi (23. April) und Michaeli (29. September) verboten.

Bayern und der Biergarten - des g´hört z´samm

Aber den ganzen Sommer lang ohne Bier? Unvorstellbar! Seit dem späten 18. Jahrhundert wurden deshalb tiefe Kellerhöhlen ins Erdreich gegraben. Darüber pflanzten die Brauer Kastanien, die mit ihren flachen Wurzeln die Gemäuer nicht beschädigten. Die großen Blätter waren für das Bier in den tiefen Kellern der perfekte Sonnenschutz. Dazu eine Lage Kies, die zusätzlich Schutz bot. Technische Kühlanlagen waren noch in weiter Ferne, also wurden die Fässer mit Natureis gekühlt, das im Winter aus Weiher, Seen und Flüssen geschnitten wurde (aus „200 Jahre Biergarten“ von TZ). Und das war auch bei uns der Fall, so dass wir uns heute über dieses wertvolle Kulturgut freuen können.

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